Samstag, 15. Dezember 2007

5x13 - Schwarzes Grab (Nesting Dolls)

5x13 - Schwarzes Grab (Nesting Dolls)



Image

(Sara sitzt an ihrem Schreibtisch, eine Bierflasche in ihrer Hand, als jemand an der Tür klopft. Sie nimmt die Fernbedienung und macht die Musik aus. Sie steht auf und öffnet die Tür und Grissom dort steht.)
SARA: Du hier? Dann ist es nichts erfreuliches.
Image
GRISSOM: Kann ich rein kommen?
(Sie geht ein Schritt zurück und lässt ihn ein treten und zeigt ihm die Flasche Bier.)
Image
SARA: Willst du wissen ob ich betrunken bin?
GRISSOM: Wir Beide wissen dass das nicht dein Problem ist.
(Er geht rein, sie schließt dir Tür und er dreht sich um.)
GRISSOM: Ich habe mit Catherine gesprochen.
SARA: (nickt) Ecklie?
GRISSOM: Er will das ich dich feuere.
SARA: Hab ich mir gedacht.
(Sara seufzt auf.)
SARA: Hättest du gern irgendwas?
Image
GRISSOM: Ja. Eine Erklärung.
SARA: Ich ... hab die Beherrschung verloren.
(Sara geht im Zimmer herum und hält vor dem Stuhl in der Nähe von ihrem Schreibtisch an.)

GRISSOM: Das scheint ziemlich oft zu passieren. Weisst du warum?
SARA: Was macht das für einen Unterschied. Gefeuert bin ich trotzdem.
GRISSOM: Für mich macht es einen Unterschied.
(Sara versucht ihm eine Erklärung zu geben)
SARA: Ich hab ein Problem mit Authorität. Ich wähle Männer die gefühlsmässig nicht verfügbar sind. Ich bin selbstzerstörerisch. Und alles zusammen.
GRISSOM: "Hast du je eine Woche den Verstand ausgeschaltet?"
(Sara atmet einmal durch, doch bevor sie etwas sagen kann spricht Grissom weiter.)

GRISSOM: "Der grosse Frust". Eine der Figuren erklärt die Grundsätze des Lebens. Und das rationalle Erklärungen für uns wichtiger sind, als Sex zum Beispiel.
(Sara setzt sich hin.)
SARA: Es geht mir nicht um rationalle Erklärungen. Ich bin bei Catherine zu weit gegangen und gegenüber Ecklie war ich aufsässig, ja.
GRISSOM: Und wieso?
SARA: (schüttelt ihr Kopf) Lass gut sein.
GRISSOM: Nein, Sara.
SARA: Was willst du von mir?
Image
GRISSOM: Ich will wissen wieso du so wütend bist.

(Sara und Grissom schauen sich gegenseitig an. Das Licht von der untergehenden Sonne sickert durch das dunkel werdende Zimmer durch.)

Image
SARA: Schon komisch ... naja woran man sich erinnert und woran nicht. Weisst du, es hing ein Geruch von Eisen in der Luft.
An der Schlaftzimmerwand waren Blutspritzer.
Da war dieser junge Cop der nur noch kotzte.
Und dann diese Frau, die brachte mich ins Pflegeheim. Keine Ahnung wie sie hiess.
Komisch eigentlich, naja, weil ich ihre Hand nicht los lassen konnte.
Image
GRISSOM: Nun... Der Verstand hat seine Filter.
SARA: Ich weiss noch wie mich alle ansahen.
Ich war das Mädchen, dessen Vater erstochen worden war.
Denkst du es gibt ein Mördergen?
GRISSOM: Ich glaube nicht das Gene gewalttätiges Verhalten verursachen.
Image
Image
SARA: Bei uns zu Hause konnte man das nicht sagen. Die Prügel..., die Schreie.., Aufenthalt im Krankenhaus.
Ich dachte alle würden auf diese Weise leben.
Als meine Mutter mein Vater umgebracht hat, hab ich festgestellt, dass es nicht so ist.
(Sara fängt an zu weinen und Grissom nimmt ihre Hand)
Image
Image



(Grissom geht zu Ecklie ins Büro, wo auch Catherine sitzt und erklärt den beiden was bzw. was er nicht macht.)
GRISSOM: Sie wollten mit mir über Sara reden?
CONRAD ECKLIE: Warum weiss ich noch immer nichts über Disziplinarmaßnahmen?
GRISSOM: Ich werde sie nicht entlassen.
CATHERINE: Und was wirst du dann tun?
GRISSOM: Ich tu was.
ECKLIE: Ich dachte ich war deutlich.
GRISSOM: Oh das waren sie. Und jetzt werde ich deutlich.
Sara's Verhalten ist ein direktes Resultat meiner Teamleitung.
ECKLIE: Dann sollte ich sie rauswerfen.
GRISSOM: Aber das tun sie nicht.
Image
ECKLIE: Hören sie, Gil... Ich kenne das. Wir sind alle nur Menschen. Wir fühlen uns zu anderen verbunden und versuchen ihre Problem zu lösen, aber es funktioniert nicht.
GRISSOM: Sie leistet gute Arbeit, Conrad. Und ich brauche sie.
ECKLIE: Da bin ich sicher. Wissen sie... (steht auf) Sie ist völlig unberechenbar und sie gehört ganz ihn.